Handchirurgie

KARPALTUNNELSYNDROM

Bei den Betroffenen kündigt sich das Karpaltunnelsyndrom häufig durch Kribbeln oder Taubheit am Daumen, Zeige- und Mittelfinger bei Belastung und in der Nacht an. Patienten beschreiben dieses oft als: Kribbeln und Einschlafen der Hand, Hände oder Finger. Die Symptome beim Karpaltunnelsyndrom sind auch jenseits von Belastungssituationen vorhanden.
Das Karpaltunnelsyndrom verursacht gelegentlich Schmerzen, die bis in die Schulter oder sogar bis in den Nacken ausstrahlen.

Die zum Teil heftigen nächtlichen Schmerzen beim Karpaltunnelsyndrom lassen sich durch eine vermehrte Schwellung im Karpaltunnel in liegender Position und daraus folgendem erhöhten Druck erklären. Eine kurzfristige Druckentlastung kann oft schon durch Ausschütteln der Hand erreicht werden. Bei einer Druckentlastung durch eine Operation sind diese Schmerzen schnell reduziert. Über einen Minischnitt in der Hohlhand wird der Nerv sicher und verlässlich befreit. In vielen Fällen können sie bereits in der ersten Nacht nach dem Eingriff fast vollständig verschwunden sein.

SCHNELLENDER FINGER

Mit schnellender Finger (auch Schnappfinger) wird eine anlagebedingte Erkrankung bezeichnet, bei der die Beugesehnen eines Fingers (meist des Daumens) über dem beugeseitigen Fingergrundgelenk (am Übergang von Hohlhand zu Finger) verdickt sind und dadurch nicht mehr frei durch das dortige Ringband (genauer A1-Ringband) gleiten können (sog. Ringband-Stenose). Dadurch kommt es zu einem 'Schnappen' des Fingers beim Beugen, zum Strecken muss oft nachgeholfen werden.

Die Therapie besteht in einem kleinen operativen Eingriff, bei dem in örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) und nach Anlegen einer Blutsperre die Haut über dem Ringband schräg eingeschnitten wird; dann wird das Ringband vorsichtig unter Schonung der parallel zu der Sehnenscheide verlaufenden Blutgefäße und Nerven dargestellt und über der Sehne quer komplett durchtrennt. Jetzt wird die freie Gleitfähigkeit der Sehne überprüft und danach die Haut wieder verschlossen (zugenäht) und ein Verband angelegt. Die freie Fingerbeweglichkeit ist nach Abklingen der Anästhesie wieder hergestellt. Die Fäden werden nach ca. einer Woche entfernt. Krankengymnastische Übungsbehandlung wird nur selten notwendig.

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schnellender_Finger)

GANGLION

Das Ganglion Handgelenk wird umgangssprachlich oft als Überbein beschrieben. Ein Ganglion ist eine gutartige Geschwulstbildung oft im Bereich einer Sehnenscheide oder einer Gelenkkapsel. Es entsteht eine meist rundliche „Kugel“ unter der Haut, welche hart ist und sich ein klein bisschen verschieben lässt. Ein Ganglion am Handgelenk kann von der Größe her sehr variieren und ist oft sehr schmerzhaft. Die Operation erfolgt endoskopisch wobei die Instrumente über 2–3 kleine Hautschnitte eingeführt werden um das Ganglion mitsamt seinem Stil abzutragen.

AKUTE VERLETZUNGEN

Zu den häufigen akuten Verletzungen an der Hand zählen Biss-, Platz-, Riss-, Schnitt-, Stich- und Quetschwunden. Besonders problematisch sind jedoch Unfälle, die tiefere Verletzungen an der Hand verursacht haben.

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