Sonographie / Säuglingssonographie

Unter Sonographie versteht man eine Untersuchungsmethode mittels Ultraschall (Ultraschalluntersuchung), bei der eine auf der Haut aufliegende Sonde in den Körper eingestrahlte Ultraschallwellen an den verschiedenen Geweben unterschiedlich reflektiert. Die Methode ist völlig nebenwirkungsfrei und stellt eine optimale Ergänzung zur klinischen Untersuchung und zum Röntgen dar, bevorzugt zu Verlaufsbeobachtungen (regelmäßigen Kontrollen).

Der Ultraschall ist ein seit Jahren bewährtes Verfahren in der orthopädischen Diagnostik.
Bei Säuglingen kommt der Methode eine besondere Bedeutung in der Früherkennung kindlicher Hüfterkrankungen zu, die durch Vorsorgeuntersuchungen (idealerweise in den ersten 10 Tagen nach der Geburt) erkennbar sind.

Beim Erwachsenen lassen sich vor allem Krankheitsbilder in den Gelenken (Schulter, Knie, Hüfte)  und Muskeln des gesamten Bewegungsapparates frühzeitig darstellen, wie z.B. Risse und andere geringfügige Veränderungen an den Sehnen. die Sonographie wird in der Regel angewandt bei

  • Schultererkrankungen: Kalkschulter, Schäden im Bereich der Sehnenplatte, Sehnenrisse, Entzündungen
  • Kniegelenkserkrankungen: Meniskusverletzungen, Kniegelenksergüsse, Bakerzysten
  • Fußerkrankungen: Achillessehnenerkrankungen, Gelenkergüsse in den Sprunggelenken
  • Hüftgelenkserkrankungen: Hüftgelenksentzündung
  • Handerkrankungen: Rheumatismus, Ganglien
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